Wiener Platz, Dresden, Neugestaltung der Freiflächen und Neubau der Tiefgaragenaufgänge

Bauherr:
Landeshauptstadt Dresden vertreten durch die AGP Aufbaugesellschaft Prager Straße mbH (seit 2005 offiziell aufgelöst), Rechtsnachfolger: Straßen- und Tiefbauamt Stadt Dresden
Leistung:
  • Generalplanung
    Leistungsphasen: 3 - 7
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 3 - 7
Fertigstellung:
12 / 2003
Auszeichnungen:
ADAC Auszeichnung 2004, "Das benutzerfreundliche Parkhaus"
Arbeitsgemeinschaft mit Prof. Langner von Hatzfeldt, Dresden
Der Wiener Platz zwischen Hauptbahnhof und Prager Straße hat durch seine multifunktionale Nutzung große Bedeutung im stadträumlichen Gefüge der Stadt Dresden.

Er war und wird auch künftig kein Architekturplatz im klassischen Sinne sein, denn die funktionalen Gegebenheiten und Forderungen bestimmen eine Gestaltung ganz eigener Prägung. Die Länge des Platzes von 360 m und die Breite von 50 m im Verhältnis 5:1 erzeugen eher den Eindruck eines Straßenraumes statt eines Platzes. Diese Fläche bedarf der Gliederung, die auf den menschlichen Maßstab zurückgreift.

Neben der Aufenthaltsqualität für Passanten spielt der auf verschieden hoch angelegten, miteinander verbundenen, sich kreuzenden Ebenen führende Eisenbahn-, Straßenbahn-, Auto- und Fußgängerverkehr eine gestaltbestimmende Rolle. Diesen miteinander kooperierenden Bewegungssystemen gilt es sichtbaren, räumlichen und architektonischen Ausdruck zu geben, denn gestaltet wird kein Platz, sondern ein städtischer Organismus.
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