Bundeswehrkrankenhaus Berlin, Neubau Fachärztliche Untersuchungsstellen (Haus 1.8)

Bauherr:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 2 - 8
Fertigstellung:
10 / 1998
Bruttogrundfläche:
2.800 qm
Schwierige Ausgangssituation
Bundeswehr und Krankenhaus - zwei Themenbereiche, die oft mit einem Negativimage verbunden werden und mit einer hohen Schwellenangst gegenüber der jeweiligen Institution besetzt sind - beides an einem historisch sensiblen Ort: in Berlin-Mitte, in direkter Nähe der ehemaligen Mauer.
Die früher interne Erschließungsstraße wurde der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Das vorliegende Konzept knüpft an dieser neuen Zugangssituation an und hebt den Zustand einer isolierten Krankenanstalt auf.

Neue Offenheit und Integration
Der Neubau der Fachärtzlichen Untersuchungsstellen ist an der neuen städtebaulichen Situation ausgerichtet. Die Eingangshalle öffnet sich in klarer, ablesbarer Form zur Zugangsstraße und übernimmt Lärmschutzfunktionen für das vorhandene Bettenhaus.
Gemeinsam mit den beiden ersten Geschossen der Altbausubstanz, die bewusst mit in das Raumkonzept eingebunden wurde, bildet der Neubau eine funktionelle Einheit und führt zu einer Entflechtung zwischen den ambulanten und stationären Patientenströmen.
Loading…