Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden, Neubau Medizinisch-Theoretisches Zentrum

Bauherr:
Freistaat Sachsen vertreten durch Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden II
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 1 - 6
Fertigstellung:
03 / 2000
Bruttogrundfläche:
27.845 qm
Auszeichnungen:
Erlweinpreis, Dresden, 2001 (Anerkennung); Sächsischer Staatspreis für Architektur und Bauwesen 2000 (Engste Wahl); Architektur-Kunst-Preis des Neuen Sächsischen Kunstvereins Dresden, 2000 (Anerkennung)
Wettbewerb:
Wettbewerb 2. Preis
Forschen und Lernen
Das Medizinisch-Theoretische Zentrum dient der vorklinischen Ausbildung in medizinischen Berufen und der wissenschaftlichen Forschung an der Universität und in der freien Wirtschaft. Der Neubau wird sowohl der Lehre als auch der Forschung gewidmet. Um diesen Anforderungen Rechnung zu tragen, wurde eine klare U-Form mit rational gestalteten Grundrissen gewählt: Der Innenhof steht für einen intensiven institutsübergreifenen Erfahrungsaustausch, die Grundrisse unterstützen den technischen Ablauf der Forschungsarbeit.

Kommunizieren
Zwischen dem Forschungs- und Lehrbereich liegt die zentrale Halle, in der beide Bereiche sich austauschen und miteinander kommunizieren können. Sie bildet auch die Verbindung und den Übergang zwischen Stadt und Universität. Forschung und Lehre werden so dem öffentlichen Interesse in anspruchsvoller und anregender Form zugänglich gemacht. Das Gebäudekonzept fördert die Kommunikation als wesentlichen Teil wissenschaftlichen Arbeitens. Denn Innovationen sind stets das Ergebnis eines fruchtbaren, offenen und sachkundigen Dialogs.
Loading…