Festspielhaus Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Instandsetzung und Modernisierung ehemalige Kaserne Ost

Bauherr:
Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 2 - 9
Fertigstellung:
12 / 2022
Bruttogrundfläche:
3.456 qm
Tanz durch die Zeit
Das Festspielhaus Hellerau wurde 1911/12 von Heinrich Tessenow gebaut. Die ursprüngleiche städtebauliche Gestaltung des Gesamtensembles in transformierter Form wiederherzustellen, ist die zentrale Idee des Entwurfes. Dafür wird der Eingang als offenes, gebäudehohes Foyer ausgebildet. Wie der Künstler auf der Bühne zeigt der Raum das Besondere, das in ihm steckt: Die Dachkonstruktion aus Kroher-Bindern ist das herausragende Merkmal des denkmalgeschützten Hauses.
Über das Foyer werden sämtliche Nutzungen erschlossen: Künstlerresidenzen, Gastronomie, Werkstätten und Ateliers. Die beiden großen zweigeschossigen Räume – das Probestudio und die Studiobühne – werden hier miteinander verbunden. Als “Black Box” und “White Box” konzipiert, stehen diese für die verschiedenen Phasen künstlerischen Schaffens: Das Probestudio ist als neutraler, dunkler Raum gestaltet für das fokussierte Training und die nach innen gerichtete Konzentration. Die Studiobühne hingegen ist ein heller, lichtdurchfluteter Raum (“White Box”), der auf nichts anderes wartet als auf den großen Auftritt.
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