Technische Universität Dresden, Neubau 20KV-Übergabestation

Bauherr:
Sächsisches Immobilien- und Baumanagement Dresden II
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 2 - 8
Fertigstellung:
10 / 2011
Bruttogrundfläche:
151 qm
Auszeichnungen:
Architekturpreis des BDA Sachsen 2013 (Engere Wahl)
„Kupferspule“
Auf dem Kerngelände der TU Dresden vollzog sich in den letzten Jahren eine starke bauliche Entwicklung. Parallel mit den Neubauten und der verbesserten technischen Ausstattung stieg auch der Bedarf an Elektroenergie. Der Neubau der 20KV-Übergabestation soll den Elektroenergiebedarf der TU Dresden für die nächsten Jahre absichern.

Grundidee des Gebäudes ist die Interpretation einer Kupferspule. Fassade und Dach wurden mit einer metallischen, kupferfarbenen Fassade aus eloxierten Aluminiumprofiltafeln verkleidet. Die Stehfalze der Metallfassade setzen dabei die Spulenwindungen gestalterisch um. Die beiden Stirnseiten aus grau eingefärbtem Sichtbeton dienen dem robusten Umgang mit schweren Trafos und Rollwagen und setzen gestalterisch die Idee der Spule fort. Technisch notwendige Lüftungs- und Druckklappen (Explosionsschutz) sind hinter perforierten Fassadenbereichen angeordnet. Alle Ecken und Übergänge an der Fassade sind, der Leitidee der Spule folgend, abgerundet. Das Gebäude ist ein reines Technikgebäude und komplett aus Stahlbeton hergestellt.
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