DRK Kliniken Berlin-Westend, Neubau und Sanierung der Strahlentherapie

Bauherr:
DRK Kliniken Berlin-Westend, DRK-Schwesternschaft Berlin, Gemeinnützige Krankenhaus GmbH
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 1 - 7
Fertigstellung:
06 / 2010
Bruttogrundfläche:
1.349 qm
Monolith, Fuge und Bestand
Der fensterlose Kubus beherbergt die Bunkerräume der ambulanten Strahlentherapie. Er erweitert die Bestandsgebäude, die zur Aufnahme der Untersuchungs- und Büroräume saniert wurden. Durch seine Homogenität wirkt der Kubus wie ein Monolith, jedoch mit einer Fassade aus Sichtmauerwerk, das die Materialität der denkmalgeschützten Backsteinbauten zitiert. Durch das Grau setzt er sich jedoch bewusst vom Bestand aus dem Jahr 1902 ab. So findet eine zeitgemäße Verknüpfung von Sichtmauerwerk im Kontext historischer Ziegelbauten statt.

Um die enormen Strahlungskräfte der beiden Linearbeschleuniger abzuschirmen, trennen zwei Meter dicke Wände den Innenraum von der Umgebung ab. Damit die Patienten vor der Behandlung im abgeschotteten Raum so lange wie möglich einen Tageslichtbezug haben, wurde die Fuge zwischen Alt- und Neubau als durchgängige Glasfassade ausgebildet. Die Behandlungsräume wurden in Materialität und Beleuchtung ebenfalls so konzipiert, dass eine möglichst angstfreie Atmosphäre entsteht.
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