Universität Konstanz, Neubau Zentrum für Chemische Biologie

Bauherr:
Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Konstanz
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 2 - 8
Fertigstellung:
04 / 2013
Bruttogrundfläche:
6.251 qm
Interdisziplinäres Forschen
Das neue Forschungsgebäude auf dem Campus schafft die bauliche Infrastruktur für die interdisziplinäre Forschungsarbeit des Zentrums für Chemische Biologie (CCB), das an der Schnittstelle von Biologie und Chemie forschen wird. Unter Integration der Core Facilities werden alle beteiligten Wissenschaftler in einem Gebäude zusammengeführt, sodass projektspezifische Beratung und Fachkompetenz der gesamten Universität zur Verfügung stehen können. Die Integration weiterer Arbeitsgruppen aus anderen Fachbereichen wird durch die hohe Flexibilität des Gebäudes ermöglicht.

Der viergeschossige Neubau verfolgt das Konzept der Anpassungsfähigkeit für zukünftige Entwicklungen in der Forschung. Durch die Lage am Hang zeigt sich das Gebäude zur Steigung hin dreigeschossig. In den oberen Geschossen sind Labor- und Büroräume sowie Begegnungs- und Kommunikationsräume (Seminarraum und CommonCenter) angeordnet, die an der zentralen Erschließung liegen. Die Technik befindet sich im Hanggeschoss. Das Forschungsgebäude ist über eine Brücke mit dem Bestandsgebäude M verbunden. Die Bezeichnung der Geschosse – Ebene 4 bis 7 – wird vom Bestand übernommen.

Komponenten nachhaltiger Planung
Die kompakte Bauweise minimiert einerseits die überbaute Grundstücksfläche und andererseits den Wärmeverlust. Die Räume sind, sofern es die Nutzung zulässt, natürlich belichtet und belüftet. Außenliegender Sonnenschutz an allen Fassaden, elektromotorisch betrieben, verhindert eine Überhitzung im Sommer. Der Einsatz nachhaltiger Baustoffe wurde bei der Planung berücksichtigt. Die Behaglichkeit im Gebäude wurde durch die Anlage eines extensiven Gründachs unterstützt. Der Anteil der geöffneten Fassadenfläche liegt bei unter 40%.
Loading…