Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt, Neubau und strukturverbessernde Maßnahmen Psychosomatische Klinik

Bauherr:
Leopoldina-Krankenhaus der Stadt Schweinfurt GmbH
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 2 - 8
Fertigstellung:
03 / 2014
Bruttogrundfläche:
8.961 qm
Ergänzen, verlagern, hinausblicken
Städtebaulich orientiert sich die neue Klinikerweiterung am bestehenden Umfeld des Leopoldina Krankenhauses und ist parallel zum Haupthaus ausgerichtet. Der Neubau spielt mit der Struktur eines klassischen Riegelbaus: ein Bauteil knickt leicht ab, sodass sich das Gebäude nach Westen zum Patientengarten hin öffnet. In dem fünfgeschossigen Gebäude sind eine Psychosomatische Klinik, Arztdienst-
räume, eine Privatklinik, das Zentrallabor sowie Praxen für Strahlentherapie und Nuklearmedizin angelegt.

Während sich die Bettenzimmer und Aufenthaltsbereiche nach Süden zum Patientengarten orientieren, gibt es nach Norden einen Übergang zum Haupthaus. Der sich aufweitende Flurraum zwischen Nord- und Südteil wird als Ort der Begegnung begriffen. In der Fassade spiegelt sich die funktionale Zweiteilung des Gebäudes wider: Der nördliche Teil zeigt sich mit einer Lochfassade eher geschlossen, während der südliche Teil mit seiner großzügig verglasten Elementfassade und den Patientenbalkonen von Offenheit geprägt ist.
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