Medizinische Hochschule Hannover, Erweiterung des Zentralen Tierlabors, 2. Bauabschnitt

Bauherr:
Staatliches Baumanagement Hannover II
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 2 - 8
Fertigstellung:
04 / 2013
Bruttogrundfläche:
3.071 qm
Raum für geförderte Forschung
Die im Jahr 2004 erstellte erste Erweiterung des Altbaus aus dem Jahr 1973 wird um drei weitere Nutzgeschosse und ein Technikgeschoss aufgestockt. Gründe hierfür sind vor allem die rasante Entwicklung der Forschungsförderung an der Medizinischen Hochschule Hannover. Neben einer Vielzahl geförderter Projekte führt vor allem die Genehmigung von Forschungsanträgen zu einer immensen Erhöhung des Versuchstier-, insbesondere des Mausbedarfs. Die Kapazität von 30.000 Mäusen soll verdoppelt werden.

Die Aufstockung der 2. Erweiterung erfolgte teilweise auf dem 4-geschossigen Gebäude-bestand, der zukünftig nur noch als Sockel wahrgenommen wird, sowie auf einer neu errichteten StB-Abfangkonstruktion, um eine größere Grundfläche zu realisieren. Die Außenhaut des aufgesetzten Baukörpers wurde mit ockerfarbenen, eloxierten Fassadenblechen versehen. Sie lässt den aufgesetzten Baukörper als homogene Box erscheinen und mindert durch die Lichtreflexion der Fassade die Massivität des Bauvolumens.
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