Sportschulzentrum Ostragehege, Dresden, Neubau einer Sportschule und Sanierung und Umbau von Bestandsgebäuden zu Internaten

Bauherr:
Landeshauptstadt Dresden, Schulverwaltungsamt
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 5 - 9
Fertigstellung:
03 / 2007
Bruttogrundfläche:
22.660 qm
Auszeichnungen:
Erlweinpreis 2008, Öffentliche Bauvorhaben (Engere Wahl)
Arbeitsgemeinschaft mit Meyer und Bassin Architekten, Dresden
Neuinterpretation
Das Baugrundstück befindet sich zwei Kilometer von der Dresdner Innenstadt entfernt, auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes der Stadt; dem sogenannten „Ostragehege“. Der Neubau nimmt in seiner Lage großräumige Bezüge auf, die sich aus der Anordnung der Bebauung des alten Schlachthofes und den neuen Messehallen ableiten. Der u-förmige und dreigeschossige Baukörper, der alle Lehrräume und Fachklassen beherbergt, umschließt einen großen Pausenhof, an den die Mensa und im Norden die Sporthalle angeschlossen ist.

Minimale Eingriffe
Die Integration der räumlichen Anforderungen der Ganztagsschule erfolgte mit möglichst geringen Eingriffen in die denkmalgeschützte Bausubstanz. Im offenen Erdgeschoss wurden die vom Schulbetrieb gemeinschaftlich genutzten Räume untergebracht. Vom Pausenhof betritt man das Gebäude ebenerdig und behindertengerecht. Bibliothek und Freizeitraum sind sowohl über den Schulclub als auch den Pausenhof erschlossen. Im Obergeschoss wurden unter minimalen baulichen Eingriffen Kurs-, Gruppen- und Arbeitsraum untergebracht.
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