Zentralspital und Pflegezentrum Baar/Zug, Schweiz, Neubau

Bauherr:
Kanton Zug, Schweiz vertreten durch die Baudirektion des Kantons Zug, Hochbauamt
Leistung:
  • Architektenleistung
    Leistungsphasen: 1 - 4
Fertigstellung:
04 / 2008
Bruttogrundfläche:
32.185 qm
Wettbewerb:
Wettbewerb 1. Preis
Arbeitsgemeinschaft mit Burckhardt+Partner AG, WBTeam "Vitale"
Das neue Spital und Pflegezentrum Zug/Baar findet sich wieder in klar gegliederten Baukörpern mit den Elementen Pflegezentrum und dem Spital mit einer achsialen Glaseingangshalle, einem Kammsockel für die U-B-Bereiche und aufgesetzten Kammriegeln für die Pflege.

Von der achsialen Glaseingangshalle erschließen sich alle Bereiche des Spitals. Die Glashalle dient zur einfachen Orientierung und erfasst Personal- und Besucher-Cafeteria und Serviceeinrichtungen.

Durch die vorgesehene Grundrisskonzeption mit einer einfachen und überschaubaren Wegeführung und der Anordnung leicht auffindbarer Leitstellen und zugeordneten Wartebereichen ist die Orientierung im Haus erleichtert. Außenraumbezug und Möglichkeiten für den Blick ins Freie für Patienten und Mitarbeiter sind ebenso Grundsatz der Anordnung der Räume wie die Ermöglichung betrieblich-funktional optimierter Arbeitsabläufe.

Die Konzeption der Pflege berücksichtigt den wachsenden Bedarf von Einzelzimmern zur Intensivierung und Verbesserung der Pflege, zur Erhöhung der Flexibilität bei der Belegung durch verschiedene Fachgebiete und bei sich verkürzenden Verweilzeiten.

Die Gebäudekonstruktion folgt dem Prinzip der Wandlungsfähigkeit, d. h. konstruktive, raumbildende und gebäudetechnische Systeme sind voneinander unabhänging. Die einzelnen Systeme unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Standzeiten und der Zyklen ihrer Anpassung (Umbau) aufgrund der sich wandelnden Nutzungsanforderungen.
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