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Kriminaltechnisches Institut Dresden

Fotos: Heinle, Wischer und Partner

Wissenschaftliche Expertise für die Polizei

Dem stark fragmentierten, heterogenen Umfeld des zukünftigen Kriminaltechnischen Instituts setzt der Entwurf klare Kanten und räumliche Bezüge entgegen. Diese entwickeln sich sowohl aus der Topografie als auch aus den bestehenden Sicht- und Erschließungsachsen. Die klare und flexible Grundrissstruktur entwickelt sich um einen zentralen Innenhof. Besondere Bedeutung kommt vor allem der sinnvollen Zonierung einzelner Fachbereiche sowie dem Separieren besonders sensibler Abteilungen, wie dem Sperrbereich Schusswaffen, zu.

Die Längsseiten des Innenhofes werden jeweils von Laborzonen flankiert, die in ihrer Raumtiefe flexibel und anpassungsfähig sind. Im Kellergeschoss sind die Beschusslabore und das schwingungsempfindliche Rasterelektronenmikroskop untergebracht. Besondere Aufenthaltsqualität bietet die Dachterrasse. Die klare Gebäudestruktur spiegelt sich auch in der streng gerasterten Fassade wider. Die helle Metallfassade des Innenhofs steht im deutlichen Kontrast zur Natursteinfassade im Außenraum.

Bauherr
Freistaat Sachsen vertreten durch Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden I
Fertigstellung
Juni 2022
Leistung
Architektenleistung
Leistungsphasen 2 - 9
Bruttogrundfläche
12.425 m²
Wettbewerb
2. Preis (kein 1. Preis vergeben)
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